Guinness *13.10.2013-15.10.2025

Guinness war ein wunderbarer Arbeitshund. Ihre absolute Lieblingsbeschäftigung war die „Verloren-Suchen“ – es sei denn, sie hatte Welpen; dann war sie eine perfekte Vollblutmami.
Wie alle WCS liebte sie Wasser und das Apportieren. Ansonsten: schmusen, schmusen, schmusen…..
Guinness startete in der A3 small.
Bereits 2015 hat sie sich für die EO und WAC Qualis qualifiziert. Wir hatten es aber vorgezogen, unseren ersten Wurf mit ihr zu machen, statt ihre sportliche Karriere weiterzuverfolgen.
Unser N-Wurf war ihr letzter Wurf und danach genoss sie bei uns ihren wohlverdienten Ruhestand, bis zu dem Tag wo wir sie tragischer weise plötzlich gehen lassen mussten.
Merci *7.09.2015 – 10.01.2025

“Merci was a legend” sagte eine Freundin aus Kanada, die eine Merci Tochter besitzt – und ja, das war sie. Um ein angemessenen text über sie zu verfassen, muss ihr traumatischer Unfall bei uns erstmal sacken…….
Merci war Aarts Wunschhund. Er wollte unbedingt eine schwarz-weiße Hündin aus einer guten Arbeitslinie. Nach langer, langer Suche haben wir dann über den Besitzer von Mercis Vater „Boots“ einen Wurf in Schottland entdeckt, der bei einem Jäger aus der Gegend lag.
Merci war unermüdlich und hatte gigantische Sprungfedern in ihren Hinterbeinen. Sie war (leider) überaus intelligent , unfassbar (reaktions-)schnell und für Aart manchmal sogar einen Tick „too much“.
Merci wäre für eine Familie mit Kindern definitiv ungeeignet gewesen, da sie sofort alle Schwachstellen entdeckt hätte und absolut „gearbeitet„ werden musste.
Merci’s Nachzucht hatte 2024 ein tolles jahr: nicht weniger als 6 ihrer direkten Nachkommen waren für die EO in Großbritanien qualifiziert und 4 für die AWC in Belgien. Ihre Tochter Rosalie wurde mit dem deutschen Team Weltmeisterin. Merci hat auf Facebook ihre eigene Nachzuchtgruppe. Sie hat wirklich herausragende Kinder und Enkel gebracht.
Auch gesundheitlich ist ihre Nachzucht weit über Durchschnitt: praktisch alle ihre direkten Nachkommen sind frei von allem und auch für IVDD nur Träger. Ihre Röntgenergebnisse sind bis auf zwei Hunde, in allen Gelenken überragend. Bei Vielen wurde eine pennHIP Untersuchung durchgeführt und auch diese Ergebnisse sind fantastisch, was Merci zu vielleicht unserer wichtigsten Stammhündin gemacht hat.
Bei uns leben Mercis Tochter Tufu und ihre Enkelin Skittles – wir sind sehr dankbar, dass sie uns diese zwei Schätze geschenkt hat <3
RC-Videos von Merci hier
Video von Mercis Vater Boots bei der Arbeit hier
Kasper *2004- 20.03.2015

geb. ca 2004 auf Fuerteventura, gest. 20.3.2015
Viele Versuche hab ich unternommen um auszudrücken, was Kasper mir bedeutet, aber schlussendlich sind Worte zu blass dafür und wissen doch nur Kasper und ich, wie viel es wirklich ist. Eins ist auf jeden Fall sicher – es gibt sie: die Liebe auf den ersten Blick und auch die große Liebe. Und manchmal sogar in einer Person. Danke für alles, Kasper.
“The reality is that you will grieve forever. You will not ‘get over’ the loss of a loved one; you will learn to live with it. You will heal and you will rebuild yourself around the loss you have suffered. You will be whole again but you will never be the same. Nor should you be the same nor would you want to.”
― Elisabeth Kübler-Ross
Arctic *14.03.1998-13.02.2015

Arctic (Paramour Arctic Star Going Far)
Goodbye, du eigensinniges Mädchen.
Man sieht die Sonne untergehen und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel ist.
– Franz Kafka
Lorena *1999- 6.04.2013

Liebe Lorena,
über dich gäbe es so viel zu sagen: Sanftmut ist aber auf jeden Fall das erste Wort, das mir bei dir einfällt. Vor gut vier Jahren kamst du als Pflegehund zu uns: alt, mit einem schon damals inoperablen Krebs physisch und psychisch erschöpft. Vom Jäger verbraucht und weggeworfen, in der Tötung auf Fuerte gelandet, von der Tierhilfe Fuerteventura gerettet und bei Familie Wittwer (Finca Esquinzo) betreut, bis du 2009 zu uns kamst.
Deine vorbehaltlose Liebe und dein Vertrauen von Anfang an waren so enorm, dass es mir bisweilen die Sprache verschlug. Es ist wird mir immer ein Rätsel bleiben, wie Persönlichkeiten wie du dermaßen viel geben können, nachdem sie mehr als ein halbes Hundeleben lang nur die hässliche Seite der Menschheit sehen durften.
Jeden Morgen standest du hinter mir und hast mich auf deine eigene Art und Weise begrüßt: nur ganz leicht den Kopf von hinten an meine Beine gedrückt, bis ich mich umgedreht habe, um dich zu streicheln. Überhaupt warst du immer irgendwie direkt neben oder hinter mir. Niemals hast du über irgendetwas deinen Unmut bekundet oder dich mit irgendjemandem gestritten – wir haben nie erfahren, wie deine Stimme klingt. Alle hier haben dich sofort respektiert und deine ruhige Ausstrahlung genossen. Unmöglich, dich nochmal umziehen zu lassen. Dies hier war dein Zuhause.
Ich danke dir für diese Jahre – es war mir eine große Ehre, dich bei uns gehabt zu haben. R.I.P.
Danke auch nochmal an Heike Ebert und der Familie Wittwer, ohne die dieser wirkliche besondere Hund nie gerettet worden wäre! Danke auch an Aart, der vorgestern noch diese Fotos gemacht hat, die so kennzeichnend für unsere Beziehung sind.































































































